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 Führungskräfte Legen Hauptprobleme Mit IT in Einer Globalen Studie Zu IT Governance Offen 

ROLLING MEADOWS, Illinois--13. Februar 2008—Laut eines Berichts des gemeinnützigen und unabhängigen IT Governance Institute (ITGI) klagen Führungskräfte von Organisationen auf der ganzen Welt nach wie vor über mangelhafte Verfügbarkeit von IT-Personal, Probleme bei der Erbringung von Dienstleistungen und über die Schwierigkeit, den Sinn und Nutzen der Informationstechnologie (IT) nachzuweisen.

Das ITGI gab eine globale Studie in Auftrag, in der 749 Führungskräfte auf CEO-und CIO-Ebene aus 23 Ländern befragt wurden. Es sollte ermittelt werden, welche Wertmaßstäbe die Führungskräfte im Bereich IT-Governance setzen und mit welchen IT-Problemen sich ihre Organisationen konfrontiert sehen. Nach dem IT Governance Global Status Report 2008, der als Gratisdownload unter www.itgi.org erhältlich ist, bemängelten 58 Prozent der Befragten das nicht ausreichende Personal - 2005 waren es nur 35 Prozent. 48 Prozent wiederum äußerten, dass Schwierigkeiten bei der Erbringung von IT-Dienstleistungen das zweithäufigste Problem seien; 38 Prozent verwiesen auf Schwierigkeiten, die durch mangelhaft qualifiziertes Personal verursacht werden. 30 Prozent der Befragten berichteten darüber hinaus von der Schwierigkeit, die Rentabilität für IT-Ausgaben zu prognostizieren.

Die Studie schließt an die vom ITGI durchgeführten Umfragen aus den Jahren 2003 und 2005 an und untersucht, mit Blick auf die vergangenen vier Jahre, Trends im Bereich IT-Governance. Zu den wichtigsten, in dem Bericht genannten Entwicklungen der IT-Branche gehören die folgenden Ergebnisse:
  • 93 Prozent der Befragten - 6 Prozent mehr als 2005 - waren der Ansicht, dass IT für die Unternehmensstrategie insgesamt eine wichtige bis sehr wichtige Rolle spielt
  • 32 Prozent der Befragten - 2005 waren es noch 25 Prozent - gaben an, IT stehe bei Vorstandssitzungen stets auf der Tagesordnung
  • 18 Prozent der Befragten - 14 Prozent mehr als 2005 - erklärten, die IT-Abteilung informiere das Unternehmen immer über mögliche Geschäftschancen
  • Die Kenntnis des COBIT-Framework zu IT-Governance hat die 50 Prozent-Marke überschritten und sich seit 2005 fast verdoppelt
  • Die Verwendung von COBIT hat sich von 8 Prozent im Jahr 2005 auf 16 Prozent verdoppelt
Zu den verbesserungswürdigen Bereichen zählt u.a. die Ausrichtung der IT-Strategie an der Unternehmensstrategie: 36 Prozent der Befragten berichteten, diese Ausrichtung sei durchschnittlich, dürftig oder sogar mangelhaft. Darüber hinaus bestehen, was die Durchführung von Aktivitäten im Bereich IT-Governance angeht, weltweit noch große Unterschiede. Der Anteil von Organisationen, die IT-Governance-Methoden eingeführt haben oder dabei sind, diese einzuführen, beträgt in den nachfolgenden Regionen:
  • Südamerika: 27 Prozent
  • Asien: 44 Prozent
  • Europa: 50 Prozent
  • Nordamerika: 50 Prozent

,,Unter dem Strich bringen viele Organisationen auf der ganzen Welt sinnlose Opfer an Geld, Produktionskräften und Wettbewerbsvorteilen, indem sie darauf verzichten, eine effiziente IT-Führung einzurichten", sagt die internationale Vorsitzende der ITGI, Lynn Lawton, CISA, FCA, FIIA, PIIA, FBCS CITP. ,,Es hat sich gezeigt, dass gut geführte Unternehmen ihren Interessensgruppen höhere Erträge liefern, und das gilt auch für die Führung des IT-Bereichs von Unternehmen. Führungskräfte sind darauf angewiesen, ihre IT-Ressourcen optimal nutzen zu können, mit IT zusammenhängende Risiken zu bewältigen und die Vorteile einschätzen zu können, die ihnen IT bietet."

Das IT Governance Institute (ITGI) wurde im Jahr 1998 von der ISACA mit dem Ziel gegründet, die internationalen Betrachtungsweisen und Standards zur Steuerung und Kontrolle des IT-Bereichs von Unternehmen zu fördern. ITGI entwickelte COBIT, das inzwischen in der vierten Version vorliegt, und Val IT und bietet originäre Forschungs- und Fallstudien an, um Führungskräfte und Vorstände bei ihren IT-Governance-Aufgaben zu unterstützen.

Contact:
ITGI
Kristen Kessinger, +1.847.660.5512, [email protected]